Feedback vs. Scheitern

Feed­back vs. Schei­tern

Wert­volle Infor­ma­tio­nen nut­zen!

Diese NLP Grund­an­nahme sagt aus, dass es kein eigent­li­ches Schei­tern gibt, son­dern nur Feed­back. Man könnte auch sagen, dass du aus allem, was du erreicht hast, etwas ler­nen kannst. Und zwar voll­kom­men unab­hän­gig davon, ob du das Ergeb­nis gewollt hast oder nicht. Hier greift auch das T.O.T.E Modell des NLP das dazu passt: Wenn etwas nicht funk­tio­niert hat, dann tue etwas ande­res.

Was bedeu­tet Feed­back in der Welt des NLP?

An dich gerich­te­tes Feed­back beschreibt die Reak­tion eines Men­schen oder meh­re­rer Men­schen auf dein Ver­hal­ten – dessen/​derer Den­ken, Han­deln und Füh­len. Das betrach­ten wir im NLP grund­sätz­lich neu­tral. Natür­lich sollst du dich über ein posi­ti­ves Ergeb­nis freuen und dich über einen „ver­meint­li­chen“ Feh­ler zu ärgern, ist nur allzu mensch­lich. Doch gerade beim „Schei­tern“ blei­ben viele Men­schen hän­gen.  In der Welt des NLP ist Feed­back ein­fach nur Feed­back. Es wäre im bes­ten Fall gut dar­aus zu ler­nen und die Stra­te­gien anzu­pas­sen, oder die erfolg­rei­che Stra­te­gie zu eta­blie­ren.

Ein Bei­spiel aus der Pra­xis: Eine Mana­ge­rin tat sich schwer, bei ihrem Chef die schon längst aus­ste­hende Lohn­er­hö­hung ein­zu­for­dern. Als sie es dann doch „wagte“, wurde sie „abge­schmet­tert“. Mit die­sem Gefühl des Schei­terns kam sie zu mir. Wie sich her­aus­stellte, ging sie zu dem Gespräch mit ihrem Vor­ge­setz­ten in der Hal­tung der Bitt­stel­le­rin und hatte „darum gebe­ten, dass er viel­leicht über  die Lohn­er­hö­hung nach­den­ken würde“.

Wir arbei­te­ten im Coa­ching an ihrer inne­ren Hal­tung, ihrem Wer­te­sys­tem und ihren Glau­bens­sät­zen. Im zwei­ten Lohn­ge­spräch nach weni­gen Mona­ten trat sie anders auf, wirkte anders, was andere Aus­wir­kun­gen hatte: Sie bekam ihre Lohn­er­hö­hung und neue Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che als Crea­tive Direc­tor.

Feed­back bedeu­tet in der Welt des NLP, dass jede Ant­wort eine nütz­li­che Infor­ma­tion ist. Ist das Feed­back gewünscht, wis­sen wir, dass das was wir getan oder gesagt haben, pas­send war. Wenn nicht, dann nicht, und tun etwas ande­res.

Wel­che Fra­gen stel­len?

Es geht also darum, dass wir ein Schei­tern nicht als Ver­sa­gen betrach­ten. Viel­mehr geht es um wert­volle Lern­er­fah­run­gen. Die NLP Grund­an­nahme: Die Bedeu­tung der Kom­mu­ni­ka­tion liegt in der Ant­wort, die du erhältst, ist mit der hier vor­lie­gen­den Grund­an­nahme ver­wandt.

Die rich­ti­gen Fra­gen zu stel­len ist genauso wich­tig, wie dabei den Blick nach vorne zu rich­ten, um das gewünschte Ergeb­nis zu errei­chen. Stelle dazu im Coa­ching z.B. die drei fol­gen­den Fra­gen:

  1. Was möch­test du errei­chen?
  2. Wel­ches Feed­back hast du bekom­men?
  3. Was kannst du dar­aus ler­nen und anders machen?

Feed­back gibt dir wich­tige Hin­weise dar­auf, wie erfolg­reich ein bestimm­ter Lösungs­ver­such bereits ist. Gleich­zei­tig lädt es ein, neue Mög­lich­kei­ten zu suchen, um zur Lösung  zu gelan­gen. Ein wich­ti­ger Aspekt der im Coa­ching Platz fin­det, um u.a. Kli­en­ten in der Lösungs­fin­dung einen ande­ren Fokus zu geben.

«Wahn­sinn ist, immer wie­der das Glei­che zu tun und ein ande­res Ergeb­nis zu erwar­ten.»
 — Albert Ein­stein.

 

Bild: Foto­Blitz

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