Lerne nein sagen

Lerne nein sagen

Du fühlst dich schul­dig, „Nein“ zu sagen oder sorgst dich darum, dass dein „Nein“ schlechte Gefühle oder gar einen Streit ver­ur­sacht? Schon, das mag sein. Aber dein wider­wil­li­ges „Ja“ ver­ur­sacht auch schlechte Gefühle oder führt zu einem Kon­flikt.

Mit der Per­sön­lich­keits­aus­prä­gung «Rache gering», gemes­sen mit dem Reiss Moti­va­tion Pro­file, stre­ben Men­schen nach Har­mo­nie und wol­len Kon­flikte ver­mei­den.

Daher musst du ler­nen, dir stra­te­gisch Gedan­ken zu machen, wie du vor­ge­hen willst. Nicht im Sinne einer Mani­pu­la­tion – das ist für Bezie­hun­gen grund­sätz­lich schreck­lich.

Lass dich unter­stüt­zen

Es ist nicht ein­fach, für eine Per­son mit dem Per­sön­lich­keits­merk­mal «Rache gering», Kon­flikte zu füh­ren. Aber die Alter­na­tive ist viel schlim­mer. Unab­hän­gig davon, musst du dir selbst mit Mit­ge­fühl begeg­nen. Du möch­test keine Kon­flikte haben, weil du die unan­ge­nehme Erfah­rung willst. Aber du stehst nicht für dich ein. Und du willst dich nicht immer hin­ten anstel­len.

Sage dei­nem Gegen­über, was deine Schwie­rig­kei­ten sind, damit du unter­stützt wirst. Und räume mit dei­nen Vor­ur­tei­len auf, dass „Nein“ sagen schlecht ist. Stell dir vor, wie toll es ist, ohne diese zu leben. Du bist mora­lisch ver­pflich­tet, „Nein“ zu sagen, wenn es not­wen­dig und wich­tig ist.

Wenn das „Nein“ aus einem trif­ti­gen Grund kommt, dann ist es auch o. k.

Das andere ist, du sagst der ande­ren Per­son, was du wirk­lich willst. Beson­ders Mit­men­schen, wel­che dir wich­tig sind und sehr nahe­ste­hen. Es ist wun­der­schön ande­ren zu sagen, was du möch­test.

Nein“ sagen, kannst du ler­nen

Was „Nein“ sagen auch bedeu­tet, ist, dass es ein gros­ses Geschenk für die andere Per­son ist. Und wenn du dann „Ja“ sagst, meinst du es wirk­lich so. Auch weil sich sonst z.B. in dei­ner Bezie­hung nicht unzäh­lige unter­drückte Strei­te­reien auf­stauen, die eines Tages durch­bre­chen. Was in einer tota­len Kata­stro­phe endet.

Sag aber nicht mehr „Nein“ als es not­wen­dig ist. Aber übe „Nein“ zu sagen. Und meine es wirk­lich, wenn du es sagst. Es ist sicher hart und schwie­rig zu ler­nen, wenn es gegen dei­nen Cha­rak­ter geht. Das gilt für alle gegen­läu­fi­gen Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten im Sinne der Per­sön­lich­keits­merk­male. Die Fähig­kei­ten sind schwer zu erler­nen, aber sie sind lern­bar. Dabei änderst du nicht dein grund­sätz­li­ches Tem­pe­ra­ment, son­dern du erwei­terst es mit neuen Fähig­kei­ten.

Mach das, indem du deine Argu­mente für ein „Nein“ nie­der­schreibst. Warum ist es dir wich­tig, «Nein» zu sagen? Hast du eine Alter­na­tive im Kopf? „Nein“ sollte nicht ein­fach ein „Nein“ sein, son­dern eine Auf­for­de­rung für einen bes­se­ren Plan. Mache einen bes­se­ren Plan und biete einen bes­se­ren Plan an.

Finde her­aus, was du willst. Und sag dei­nem Gegen­über ganz genau, was du willst.

Mehr zu Per­sön­lich­keits­pro­fi­len und ihren Merk­ma­len fin­dest du hier, in der RMP Aus­bil­dung.

Swiss Coa­ching
Asso­cia­tion
VPT
Schwei­zer Berufs­ver­band Per­sön­lich­keits­trai­ning
Reiss Moti­va­tion Pro­file
Societey
Society of NLP -
Dr. Richard Band­ler
Managerverband
Deut­scher
Mana­ger­ver­band
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