Mehr Erfolg im Coachingprozess

Mehr Erfolg im Coa­ching­pro­zess

Viele Coa­ches und The­ra­peutinnen bekla­gen sich dar­über, dass ihre Kli­entinnen ihren Erfolg und ihre Ziele im Coa­ching­pro­zess nicht errei­chen konn­ten. Hät­ten doch nur ihre Kli­entinnen die gemein­sam ver­ein­bar­ten Auf­ga­ben und Übun­gen durch­ge­führt, heisst es dann häu­fig. Die­ser Arti­kel beleuch­tet Gründe, wes­halb es zu einem Ver­sa­gen kom­men kann.

Ein wich­ti­ges Ele­ment im Coa­ching­pro­zess 

Oft wer­den in Coa­ching und The­ra­pie zwi­schen den statt­fin­den­den Sit­zun­gen mit den Kli­entinnen Übun­gen ver­ein­bart, um den Coa­ching­pro­zess auf­recht­zu­er­hal­ten oder um Erreich­tes zu sta­bi­li­sie­ren. Diese Vor­ge­hens­weise fin­det sich in vie­len Berei­chen, u.a. in der Schul­me­di­zin, in der Phy­sio­the­ra­pie und dem Coa­ching. Nur oft wer­den diese wich­ti­gen Ele­mente im Coa­ching­pro­zess nicht oder zu wenig kon­sis­tent ein­ge­hal­ten. Das ist für das gewünschte Ziel nicht för­der­lich. Auch wenn Kli­entinnen im dar­auf­fol­gen­den Coa­ching nickend zustim­men, dass die Auf­ga­ben wich­tig seien, schei­nen sie wei­ter­hin wenig Initia­tive zu zei­gen. Es wäre aber aus moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gi­scher Sicht falsch, eine schein­bar man­gelnde Initia­tive ein­fach als feh­len­des Enga­ge­ment abzu­tun. An was liegt es?

Reiss Moti­va­tion Pro­file®, kurz RMP

Aus einer moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gi­schen Sicht würde man sich die Frage stel­len, was einen Men­schen antreibt zu tun, was er tut. Diese Frage ist wert­frei. Denn als nut­zen­ori­en­tierte Lebe­we­sen ori­en­tie­ren auch Men­schen ihr Han­deln an der gewünsch­ten Befrie­di­gung ihrer Emo­tio­nen. Men­schen tun, was sie tun, FÜR etwas. Das Reiss Moti­va­tion Pro­file®, kurz RMP, ist das erste empi­risch ent­wi­ckelte Per­sön­lich­keits­pro­fil, das der Beant­wor­tung die­ser Frage auf den Grund geht. Es ermög­licht mit einer Aus­wer­tung, auf den Per­sön­lich­keits­kern eines Men­schen zu bli­cken. Es misst 16 soge­nannte Lebens­mo­tive, die der Theo­rie nach gene­tisch vor­ge­ge­ben sind. Je stär­ker ein Lebens­mo­tiv aus­ge­prägt ist, desto wich­ti­ger ist es für die Per­son, dass sie die­ses Motiv leben kann. Dann erfährt sich eine Per­son als rich­tig. In der aktu­el­len sta­tis­ti­schen Nor­mie­rung der Bemes­sungs­grund­lage befin­den sich der­zeit 79’888 Men­schen aus Ame­rika, Europa und Asien. Damit gel­ten sogar kul­turüber­grei­fend die glei­chen Motive.

Den Hebel am rich­ti­gen Punkt anset­zen

Das RMP® zeigt auf, wo die Hebel ange­setzt wer­den kön­nen, wenn es um die Moti­va­tion eines Men­schen geht. Dazu ein Bei­spiel: Stell Dir vor, eine Per­son hat einen hohen Antrieb nach Aner­ken­nung. Für sie ist Lob ein wich­ti­ger Treib­stoff ihrer Per­sön­lich­keit, der Arbeit und ihres Wir­kens. Alles, was die Per­son tut, will sie per­fekt umset­zen. Daher wird sie jeg­li­che Kri­tik im Coa­ching­pro­zess per­sön­lich neh­men und schnell an sich zwei­feln, wenn sie für ihren Bei­trag im Coa­ching nicht gelobt wird. Sie ist schnell ver­un­si­chert und wird an Auf­ga­ben eher vor­sich­tig her­an­tre­ten (sie könnte schei­tern) und daran zwei­feln, ob sie diese schaf­fen kann. Wird sie gelobt, ist das der Treib­stoff, für den sie bereit ist 200% zu geben. Wenn diese Per­son im Coa­ching eine Auf­gabe erhält, die sie (über)fordert und von der sie bezwei­felt, sie umset­zen zu kön­nen, wird sie es nicht tun. Oder sie wird es ver­su­chen und daran zwei­feln, ob sie es rich­tig tut. Es ist ste­tes posi­ti­ves Feed­back nötig, um den Coa­ching­pro­zess auf­recht­zu­er­hal­ten. Eine Per­son mit einer tie­fen Aus­prä­gung nach Aner­ken­nung ist hin­ge­gen selbst­si­cher, sich gegen­über opti­mis­tisch ein­ge­stellt und mit­un­ter kri­tik­re­sis­tent. Diese Per­son braucht deut­li­che und kon­struk­tive Kri­tik, um sich zu ver­bes­sern. Gleich­zei­tig wird sie an ihre Auf­ga­ben selbst­si­cher her­an­ge­hen.

Coa­ching­pro­zesse gestal­ten

Ein wei­te­rer Blick­win­kel aus moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gi­scher Sicht ist, wel­che Lebens­mo­tive ein Coach gleich­zei­tig hat. Denn je nach­dem, wie des­sen Aus­prä­gung ist, ver­än­dert sich die Kom­mu­ni­ka­tion und die Inter­ak­tion mit Kli­entinnen im Coa­ching. Der Spruch „Gleich und Glei­ches gesellt sich gerne“ macht es deut­lich. Wir gesel­len uns gerne zu Men­schen, wel­che die glei­chen Motive haben. Im Coa­ching besteht jedoch der Anspruch, dass ein Coach die Werte und Motive sei­ner Kli­entinnen erkennt, ver­steht und auf­grund derer die Coa­ching­pro­zesse gestal­tet. So wird ein Coa­ching zu einem zufrie­den­stel­len­den und motiv­o­ri­en­tier­ten Enga­ge­ment, in dem Kli­entinnen ihre Ziele errei­chen. Das Per­sön­lich­keits­pro­fil des RMP® bie­tet die Grund­lage, die Motive von Kli­entinnen zu ken­nen, bevor das Coa­ching beginnt.

Swiss Coa­ching
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