Chronische Schmerzen und Hypnose

Chro­ni­sche Schmer­zen und Hyp­nose

Hyp­nose erobert Schwei­zer Kran­ken­häu­ser

Schmerz­kon­trolle mit Hyp­nose beginnt auch in der Schweiz Spi­tä­ler zu erobern, ins­be­son­dere für chro­ni­sche Schmer­zen. Wäh­rend die Vor­rei­ter in Europa Kli­ni­ken in Bel­gien und Frank­reich sind, ver­brei­ten sich Hypnose-​​Anwendungen jetzt auch im Welsch­land in Lau­sanne und Genf.

Wel­che Dienste die Hyp­nose im Gesund­heits­be­reich bie­tet, davon han­delt ein Bericht, der kürz­lich im Tages-​​Anzeiger1 erschie­nen ist. Der Ruf, dass Hyp­nose Schar­la­ta­ne­rie und Büh­nen­show sei, ist längs­tens mit Stu­dien und hand­fes­ten Bewei­sen wie­der­legt. Eine wis­sen­schaft­li­che Stu­die belegt, dass pro Pati­ent mit schwe­ren Ver­bren­nun­gen bis zu Sfr. 19’000 gespart wer­den kön­nen.

Heut­zu­tage wird in Spi­tä­lern Hyp­nose in der Regel als men­ta­les Schmerz­mit­tel und zur Anäs­the­sie ein­ge­setzt. Bei Ope­ra­tio­nen und Brand­op­fern wird zudem mit Hyp­nose auch ein nach­weis­lich bes­se­rer und schnel­le­rer Gene­sungs­ver­lauf erreicht. Ansons­ten wird direkt gegen den aku­ten, unmit­tel­ba­ren Schmerz­im­puls der Pati­en­ten gear­bei­tet.

Chro­ni­sche Schmer­zen bedeu­ten viel mehr

Auf der kör­per­li­chen Ebene wird der Schmerz­im­puls durch Ver­kramp­fun­gen der Mus­keln und eine Abfla­chung der Atmung von Kli­en­ten ver­stärkt. Und auf der men­ta­len Ebene trig­gert der Schmerz alte Erin­ne­run­gen und pro­ji­ziert zudem Zukunfts­ängste, die mit dem Schmerz zusam­men­hän­gen. Diese bei­den Ele­mente mul­ti­pli­zie­ren sich gegen­sei­tig und ver­stär­ken das Schmerz­emp­fin­den von Schmerz­pa­ti­en­ten. In der Gesamt­heit ent­wi­ckelt sich so ein star­ker Lei­dens­druck, der dem Schmerz­pa­ti­en­ten als unüber­wind­bar erschei­nen kann.

Chro­ni­sches Schmerz­lei­den

Schmerz­im­puls x kör­per­li­che Ver­kramp­fung x men­tale Ver­stär­kung

 

Gerade in die­sen Berei­chen bie­tet Hyp­nose beste­chende Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät und Lin­de­rung der Schmer­zen. Mit den ent­spre­chen­den Tech­ni­ken und Vor­ge­hens­wei­sen kann die Schlaf­qua­li­tät und Ent­span­nungs­fä­hig­keit gestei­gert wer­den.

Ver­gan­gene, belas­tende Erin­ne­run­gen die mit dem Schmerz in Zusam­men­hang ste­hen wer­den berei­nigt und eine neue strah­lende Zukunft wird pro­gram­miert. Dane­ben gibt es zahl­rei­che Kurzzeit-​​Techniken, mit denen Schmerz­pa­ti­en­ten es gelingt, den All­tag bes­ser zu meis­tern.

Alle diese Mög­lich­kei­ten mit Hyp­nose haben zudem den gros­sen Vor­teil, dass sie den Kun­den befä­hi­gen, aus sich selbst her­aus mit der Situa­tion bes­ser umzu­ge­hen.

Ein lukra­ti­ver Bereich

Die Eigen­ver­ant­wor­tung und Eige­n­er­mäch­ti­gung wird geför­dert und in vie­len Fäl­len die Abhän­gig­keit von Schmerz-​​Medikamenten redu­ziert. Dies bezieht sich nicht nur auf die rei­nen Schmerz­mit­tel, son­dern auch auf Fol­ge­me­di­ka­tio­nen mit Schlaf­mit­teln und Psy­cho­phar­maka.

Da Spi­tä­ler für ihre Zwe­cke eige­nes Medi­zin­per­so­nal ein­schu­len, ist gerade die­ser medi­zi­nisch ergän­zende Bereich für Hyp­no­the­ra­peu­ten beson­ders lukra­tiv. Beglei­te­tes Coa­ching, dass über die akute Phase im Spi­tal hin­aus­geht, kann von Ärz­ten oft aus Zeit­man­gel nicht immer ange­bo­ten wer­den. Aus­ser­dem ist die Erfolgs­quote mei­ner Erfah­rung nach wie am Rücken­zen­trum Biel sehr hoch. Was ein Mehr­wert für Schmerz­pa­ti­en­ten ist.

 

1)
(Foto: bionerd23)

Society of NLP - Dr. Richard Band­ler
Swiss Coa­ching Asso­cia­tion
Reiss Moti­va­tion Pro­file
Berufs­ver­band Hyp­no­s­ethe­ra­peu­ten e.V.
Schwei­zer Berufs­ver­band Per­sön­lich­keits­trai­ning
Deut­scher Mana­ger­ver­band
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