9 faszinierende Fakten über Hypnose

31. März 2016

Hypnose ist seit jeher populär. Sei es in Fernsehserien, Comicverfilmungen oder in Filmen selbst. Der erste Film in dem Hypnose zur Kernhandlung gehörte, war Svenagali (1930) mit John Barrymore in der Hauptrolle (sehenswert).

Leider sind daher das, was Menschen über Hypnose lernen keine Fakten, sondern Unterhaltungselemente von Bühnen- und Showakten. Aber eine Show ist nicht annähernd angemessenen um zu zeigen was Hypnose ist.

Hier 9 Fakten über was die Wahrheit hinter der Hypnose ist, was Hypnose ist und was sie nicht ist:

9. Hypnotische Suggestibilität

Die Kunst der Hypnose nutzt einen suggestiblen Zustand, in der eine Person in Hypnose eher den Anweisungen folgt, die der Hypnotiseur gibt. Man vermutet, dass die Suggestibilität unter Menschen variiert, was aus wissenschaftlicher Sicht bis heute nicht eindeutig geklärt ist.

8. Showhypnose

Wie oben angedeutet, wird in populären Medien Showhypnose genutzt um zu unterhalten. Die landläufige Meinung über Hypnose ist daher, dass Menschen in Hypnose kontrolliert werden und machtlos seien, wenn Kunststücke vollzogen werden. Fakt ist, dass Showhypnose eine Kombination geschickter Schaustellerrei mit hochsuggestiblem Personen ist, und gruppendynamische Prozesse nutzt – was wenig mit Hypnose zu tun hat.

7. Hypnosetherapie

Das hauptsächliche Einsatzgebiet der Hypnose ist die Hypnosetherapie. Dabei wird Menschen geholfen schlechte Erinnerungen, ungewollte Verhaltensweisen oder Ängste zu beseitigen. Vorausgesetzt ist der Wille des Klienten, da niemand zu etwas gezwungen werden kann, auch nicht in Hypnose.

6. Autosuggestion

Was überraschend wirken mag ist die Tatsache, dass du keinen Hypnotiseur brauchst, um hypnotisiert zu werden. Du brauchst nur dich selber und das Wissen dazu. Autosuggestion ist im Grunde genommen Selbsthypnose und von jedem erlernbar. So kannst du dein Unterbewusstsein selber beeinflussen, wie es bewusst nicht möglich ist.

5. Hypnoseinduktion

Hypnoseinduktionen sind die Methoden um Menschen zu hypnotisieren. Wenn du Selbsthypnose verwendest, ist das z.B. Musik oder eine Aufnahme um dich in einen Zustand höherer Suggestibilität zu bringen. In einer Showhypnose sind das Blitzinduktionen die schnell funktionieren müssen, weil sonst das Publikum u.U. das Interesse an der Show verlieren würde.

4. Gedächtniskraft

Jeder der bereits einmal eine Hypnoseshow gesehen hat, dem ist vermutlich aufgefallen, dass die hypnotisierte Person sich nicht an das erinnern kann, was sie machte. Da ist etwas Wahres dran: Unbewusst blockiert die Person die Erinnerung, könnte sich aber daran erinnern wenn sie müsste. Hypnose wir auch oft eingesetzt, um sich an vermeintlich vergessene Dinge zu erinnern.

3. Einsatz in Medizin

Hypnose wurde im 18. Jahrhundert in Operationen eingesetzt, zu einer Zeit, als es noch keine Anästhetika gab. James Esdaille dokumentierte 3’000 leichte und 300 schwere Operationen unter Hypnose, bis hin zu Gehirnoperationen und Amputationen – allesamt erfolgreich. Nachdem die Anästhesie entdeckt wurde, geriet Hypnose in Vergessenheit. Heute entdecken viele Zahnärzte, und vermehrt auch Krankenhäuser den Nutzen der Hypnose im klinischen Bereich wieder.

2. Selbstkontrolle

Vermutlich eines der grössten Missverstädnisse der Hypnose ist, dass in Hypnose Menschen gegen ihren Willen kontrolliert werden könnten. Wie oben beschrieben, gibt es suggestiblere Personen als andere. Jedoch wird eine hypnotisierte Person nie etwas tun, was gegen ihre moralische Vorstellungen geht. Du könntest es mit Gruppendruck vergleichen: Du bist zwar offen für Suggestionen, würdest aber nie etwas tun, dass du sonst nicht auch tun würdest.

1. Bewusstsein

Anders als eine Hypnose von Aussen betrachtet vermuten lässt, bist du in Hypnose nicht schlafend, sondern hell wach. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass man sogar in einem erhöhten Aufmerksamkeitszustand ist, als sonst. Diese starke Aufmerksamkeits-Fokussierung ist in etwa so, als würdest du etwas spannendes im Fernsehen anschauen, und dabei nicht mitbekommen, wie du gerufen würdest.

Alles ist einfach lernbar

Ich befasse mich seit 1999 mit Hypnose und sie fasziniert mich bis heute. Darum lernst du bereits am ersten Tag der Hypnose-Ausbildung Menschen in tiefe Trance Zustände zu versetzen. Und daraufhin auf verschiedene Arten, weil die Flexibilität einer der kritischen Erfolgsfaktoren als Hypnotiseur ist. Neben Blitzhypnose kommen zahlreiche andere Methoden zum Zug, die von mir im Coaching und Therapie täglich erfolgreich angewendet werden.

 

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Schreib mir eine Email. Ich freu mich darauf.

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Ray Popoola

Ray Popoola ist Trainer für NLP & Hypnose und Ökonom. Er gründete die Mindgroup Coaching Academy und freut sich unterschiedliche Kompetenzen unter einem Dach zu vereinen. Er steht dafür ein, dass jeder Mensch seine Bestleistung erreichen kann. Bei mindgroup lernt man die Werkzeuge, um andere Menschen auf dem Weg dahin zu begleiten.

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