Stimmwirkung einer hypnotischen Stimme

Stimm­wir­kung einer hyp­no­ti­schen Stimme

Jeder kennt das: Eine Stimme fes­selt uns vom ers­ten Augen­blick an. Sofort bekom­men wir ein Gefühl von Ver­trauen und Sym­pa­thie. Ob es eine Spre­cher­stimme in der Wer­bung ist, die Stimme eines Schau­spie­lers oder die eines Radio­mo­de­ra­tors. Wie wärs, wenn auch du als Hyp­no­ti­seur und Coach so eine hyp­no­ti­sche Stimme hät­test?

Men­schen hyp­no­ti­sie­ren und coa­chen ist Sprech-​​ und Aus­drucks­ar­beit. In die­sem Sprech­be­ruf ist eine aus­ge­bil­dete Stimme und Stimm-​​Hygiene unum­gäng­lich. Auch poten­ti­elle Neu­kun­den rufen meist an und hören erst­mal nur deine Stimme. Wie wärs, wenn du da gleich mit einer prä­sen­ten und wohl­klin­gen­den Stimm­wir­kung über­zeu­gen könn­test?

Wie wir in Erin­ne­rung blei­ben

Jeder von uns erin­nert sich zum Bei­spiel an beliebte Märchen-​​ oder Geschich­ten­er­zäh­ler, die uns bis heute in Erin­ne­rung geblie­ben sind. Warum haben genau sie es geschafft, einen blei­ben­den Ein­druck zu hin­ter­las­sen? Weil sie mit ihrer Stimme und deren Wir­kungs­weise ver­traut waren und weil sie uns mit kla­ren und star­ken Bil­dern in ihre Welt geführt haben. Sprech­tech­nik, gepaart mit Emo­tion und Per­sön­lich­keit, hin­ter­lässt immer einen blei­ben­den Ein­druck.

Atmung, Reso­nanz, Arti­ku­la­tion und Sto­ry­tel­ling sind die vier wich­tigs­ten Bau­steine, um einen Zuhö­rer zu fes­seln. So kann die Frage, ob eine fal­sche Sprech­weise eine Hyp­nose ver­hin­dern oder erschwe­ren kann, ganz klar bejaht wer­den. Wir allen ken­nen mono­tone, ein­schlä­fernde Vor­träge oder der­glei­chen.
In Tests konnte sogar nach­ge­wie­sen wer­den, dass Pro­ban­den allein durch das aus­drucks­starke Spre­chen in Trance ver­setzt wer­den kön­nen, auch wenn die Hypnose-​​Induktion in einer unbe­kann­ten Spra­che gespro­chen wird – das ist Stimm­wir­kung.

3 Tipps für mehr Stimm­wir­kung

Tipp #1: Leb­haf­tes Spre­chen

Sei im Thema. Wenn du von einem begeis­tern­dem Erleb­nis erzählst, dann sei mit ech­tem Gefühl dabei. Deine Emo­tio­nen steu­ern deine Stimme, deine Stimme trans­por­tiert deine Emo­tion. Dein Zuhö­rer spürt, ob du meinst was du sagst, oder ein­fach nur etwas erzählst.

Tipp #2: Bleib du selbst

Ver­su­che nicht jemand ande­ren zu spie­len oder zu sein. Die unbe­wusste Ver­kramp­fung, oder das Schau­spie­lern wirkt geküns­telt. Wenn du sonst ein eher quir­li­ger Typ bist, würde es auf­ge­setzt wir­ken, wenn du plötz­lich über­mäs­sig ruhig wir­ken willst.

Tipp #3: Hör dir selbst zu

Heute ist es gewöhn­li­cher sich auf Fotos und im Inter­net zu sehen, als die eigene Stimme zu hören. Es emp­fiehlt sich, die eigene Stimme ein­mal auf­zu­neh­men – die ers­ten Sätze, die man bei einer Begrüs­sung sagt, o.ä. – und zu hören, wie man sel­ber klingt. Die Erkennt­nisse sind oft­mals bemer­kens­wert. Jeder Schau­spie­ler und Spre­cher wird dies tun – er über­lässt sei­nen Erfolg nicht dem Zufall.

Ein Schlüs­sel zum Erfolg

Für Schau­spie­ler, Off-​​Sprecher und Radio­mo­de­ra­to­ren ist eine hyp­no­ti­sche Stimme eines der wich­tigs­ten Werk­zeuge. Diese Stimm­wir­kung zu pfle­gen und wei­ter zu bil­den ist einer der Schlüs­sel zum Erfolg. Auch Hyp­no­ti­seure und Coa­ches lie­fern den gröss­ten Teil ihrer Arbeit in Spra­che ab. Was nüt­zen die bes­ten Inhalte, wenn die Prä­sen­ta­tion schlecht ist? Nicht viel. Aber keine Angst, eine jah­re­lange Sprechaus­bil­dung ist nicht unbe­dingt nötig. Ein Bewusst­sein, dass die per­sön­li­che Stimme wich­tig ist, trai­niert und gepflegt wer­den kann, ist schon die halbe Miete.

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Asso­cia­tion
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Dr. Richard Band­ler
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